Wie SARS-CoV-2 uns hilft erwachsen zu werden.

Heute habe ich Menschen dabei beobachten dürfen, wie sie die Nachrichten am Abend in Deutschland gesehen haben. Dabei wurde natürlich Corona wieder thematisiert. Heute die Langzeitfolgen. Absolutes Schweigen im Raum. Komplette Betroffenheit der Beteiligten.

Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Erkrankungen Langzeitfolgen hervorrufen….nur spricht man darüber wenig. Dh soetwas ist in der Medizin gut bekannt, aber die meisten Menschen kennen es nicht und werden jetzt das erste Mal in ihrem Leben damit konfrontiert. In unserer Gesellschaft ist das Thema Tod und Krankheit doch nur temporär vorhanden. Eine Beerdigung wird schnell abgemanged. Wer sich als Kind das Bein aufgeschlagen hat, dem wird gesagt „Ist doch nicht so schlimm“. Das ist böseste emotionale Folter für ein Kind. Das Kind hat Schmerzen und die Gefühle des Kindes werden invalidiert.
Warum?
Weil man Krankheit nicht wahrhaben möchte. Also überfährt man lieber die Gefühle des Kindes, damit man seine eigenen Gefühle nicht so sehr spüren muss. Und was macht das Kind, wenn es groß geworden ist? Es macht das Gleiche mit seinen Kindern usw usw.

Aus meiner Sicht ist die Corona Krise nicht eine Krise um den Virus SARS-CoV-2, sondern es ist eine Krise um unsere Emotionale Intelligenz und dem Erwachsensein. Erwachsen sein bedeutet in meinen Augen‚ Verantwortung für sich selbst übernehmen‘ und nicht gleich nach Mami/ Papi oder den Vater Staat zu rufen. Wie würde unser Leben heute aussehen, wenn jeder Mensch über 18 Jahre wirklich erwachsen wäre und Verantwortung für sich übernehmen würde?

Stattdessen laufen dem Alter und körperlichen Aussehen nach Erwachsene herum mit der innere Einstellung eines Kindes…bei jeglicher Bedrohung wird der Staat gerufen.

Wo führt das hin?

Ziemlich wahrscheinlich in das, was diese „Aluhutträger“ und „Verschwörungstheoretiker“ befürchten, in einen Staat, wo ‚Papa‘ alles regeln wird. Was kann man dagegen tun?

Lerne wie man einem Kind begegnet:
Mit Respekt aber mit dem Wissen, dass es eben noch ein Kind ist. Lob es für Dinge, die es gut gemacht hat, nimm es in den Arm wenn es traurig ist. Lass es seine Erfahrungen machen – ohne Kommentar. Wenn es weint, sei für es da, aber rede nichts klein. Es hat gerade Schmerzen und muss lernen, wie es damit umgehen kann = Emotionale Intelligenz. Wenn es glücklich ist, sei mit ihm glücklich 😀.

Wenn es eine Grenze überschreitet, weise es darauf hin und mache die Konsequenzen klar.

Was meinst Du?

Bildnachweis

Bild von skalekar1992 auf Pixabay

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